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Wir leben echte Nachhaltigkeit vor

Im Jahr 2014 haben die Baumgestalten ein privates Nachhaltigkeitsprojekt gestartet. Für jeden von uns in der Metropolregion Berlin - Potsdam gefällten Baum pflanzen wir einen Neuen in einem Waldstück in Mitten(im)Walde bei Königs Wusterhausen. Hiermit wollen die Baumgestalten einen Beitrag zur Artenvielfalt leisten und etwas gegen die in Brandenburg weit verbreitete Kiefernmonokultur unternehmen.

Des Weiteren verwenden unsere Baumfäller biologisch abbaubare Schmierstoffe.

  • Nachhaltigkeit, Aufforstung und ökologisches Baumfällen der Baumfäller und Baumpfleger aus Mittenwalde bei Königs Wusterhausen 3
  • Nachhaltigkeit, Aufforstung und ökologisches Baumfällen der Baumfäller und Baumpfleger aus Mittenwalde bei Königs Wusterhausen 1
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Chronologie unseres Nachhaltigkeitsprojekts

2014: Das Projekt beginnt.

Wir starten unser Nachhaltigkeitsprojekt und pflanzen südlich von Berlin 200 Robinien, 50 Buchen, 50 Weißtannen und 15 Riesenmammutbäume. So wollen die Baumgestalten die Vielfalt der Baumarten in diesem Kiefernwald vergrößern.

2015: Aller Anfang ist schwer.

Unser Vorhaben, etwas für eine Brandenburger Artenvielfalt zu tun, wurde von den hier im Wald lebenden Rehen sabotiert. Fast alle unserer gepflanzten Bäume sind an Knospen und jungen Trieben angefressen worden.

Wir müssen nun lernen, damit umzugehen. Bei der nächsten Nachhaltigkeitsaktion werden wir die Bäumchen und viele eigenhändig ausgesamte Jungbäume mit Verbiss-Schutzhüllen schützen.

2016: Der Waldrandcharakter

Ein gesunder Wald benötigt einen dichten Waldrand, um das Klima im Wald stabil zu halten. So werden Sonne und Wind abgehalten, die den Waldboden allmählich austrocknen würden. Wir haben daher Hainbuchen und Feldahorn am Waldrand gepflanzt.

Diesmal haben wir 1,50 m hoch gewachsene Pflanzen im Container (Blumentopf) gekauft, um den Bäumen einen guten Start zu geben und die Knospen vor den Rehen zu schützen. So weit, so gut.

Allerdings wurden ca. 90 % der Pflanzen von Wildschweinen ausgewühlt., da diese die fremde Erde gerochen haben. Nahezu täglich haben wir die Bäumchen wieder eingepflanzt, jeden Morgen allerdings dasselbe Bild. Dann kam uns die Idee, an jeder Pflanze einen Hundehaufen zu legen. Das half und hielt die Wildschweine fern.

2017: Baumsamen aus der Region

In diesem Jahr ziehen wir Baumsamen, welche wir in der Region Brandenburg gesammelt haben, selbst im Hochbeet heran. Das funktioniert sehr gut. Die Pflänzchen schützen wir diesmal gleich mit Wuchsschutzhüllen.

Wir hören zum ersten Mal von einem gefährlichen ALB-Käfer (Asiatischer Laubholzbockkäfer), der einen ganzen Laubwald schädigen kann. Wir informieren uns über Schädlichkeit und Umfang der Einwanderung in unsere Gefilde.

2018: Bienenweide und Vogelparadies

Die Baumgestalten aus Mittenwalde haben von der Initiative „Deutschland summt“ gehört (Internetpräsenz: www.wir-tun-was-fuer-bienen.de). Im dicht besiedelten und landwirtschaftlich intensiv genutzten Deutschland gibt es zu wenig Blühpflanzen und somit auch zu wenig Futter für Bienen. Viele Gärten bestehen aus sterilen Flächen, auf dem Land gibt es kaum mehr Blühstreifen, bunte Felder mit Mohn, Kamille oder Kornblumen.

Um Bienen zu unterstützen, haben wir eine Blumenwiese gepflanzt. Auch haben wir ein paar alte und mittlerweile seltene Vogelmiere-Sorten gepflanzt, um Vögeln eine zusätzliche Nahrungsquelle im Winter zu bieten.

Auch beim Thema Baumartenvielfalt waren wir mit Unterstützung von Kindern und Tieren aktiv gewesen. Die Schüler der Grundschule Töpchin sammelten Müllsäckeweise Eicheln und Kastanien. In Saatkisten haben wir die Samen in den Wald gebracht. Nun verlassen uns nun darauf, dass Eichelhäher, Eichhörnchen und Co. kräftig Bunker im Waldboden anlegen und hoffen, dass die Tiere diese Vorräte nicht benötigen bzw. vergessen. Voila: So brauchen wir im nächsten Jahr nur noch Wuchsschutzhüllen um die Jungbäume anbringen.

Das ALB-Spürhund-Team der Baumgestalten, das sich aus dem Spürhundführer und Baumkletterer Tobias Brockmann und dem Spürhund Hanjo vom Hatzbachtal (Riesenschnauzer) zusammensetzt, hat im Sommer 2018 die Ausbildung zum ALB-Spürhundeteam des Instituts für Waldschutz des Bundesforschungszentrums für Wald (BFW) an der Forstlichen Ausbildungsstätte Ossiach/Österreich erfolgreich abgeschlossen. Nun können die Baumgestalten bei einem ALB-Käfer-Befall schnell und umfassend reagieren. Mehr erfahren ...

Bei Nachfragen zu unserem Nachhaltigkeitsprojekt nehmen Sie doch einfach hier Kontakt zu den Baumgestalten auf.

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